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Bei der Rallye Dakar geht es mit dem Geländewagen, dem Auto, dem Truck, dem Motorrad oder auch dem Quad tagelang durch die schönsten aber auch abenteuerlichsten Landschaften der Welt. Inmitten der heißen und trockenen Flora und Fauna Afrikas, zuletzt Südamerikas, muss man sich als Teilnehmer Situationen und Belastungen stellen, die man so zuvor niemals im Leben erlebt hat.

Doch was genau bedeutet das? Welche Anforderungen stellt das Rennen der Rennen an seine Teilnehmer? Welche materiellen, wissentlichen und auch körperlichen Voraussetzungen sollte man erfüllen? Und was sollten interessierte und sportbegeisterte Teilnehmer sonst noch wissen, bevor es an den Start geht?

Die Anforderungen an die Teilnehmer sind sehr hoch. In erster Linie unterteilen sie sich aber in drei verschiedene Bereiche: den körperlichen und mentalen Anforderungen, den finanziellen Anforderungen und den Anforderungen, die das technische Wissen und Know-how umfassen. Nicht immer muss jeder einzelne Teilnehmer eines Teams alle Anforderungen erfüllen. Jedoch sollte er wenigstens körperlich auf ganzer Linie in der Lage sein, die Strapazen durchzustehen, die die Rallye darstellt. Sonnenband, Hitzeschocks und auch Zusammenbrüche sind bei der Rallye alles andere als eine Seltenheit.

Um so fit wie möglich zu sein, sollte man vor der Rallye Dakar ein ausgewogenes Trainingsprogramm absolvieren. Hierbei sprechen wir nicht von ein wenig Sport, der ein- bis zweimal die Woche betrieben wird. Viele Teilnehmer schwören darauf, schon Wochen vor der Rallye jeden Tag mehrere Stunden Ausdauer und Kraft zu trainieren. Zudem sollte man sich ebenso ausgiebig von einem Arzt auf Herz und Nieren prüfen lassen. Menschen mit ernsthaften Erkrankungen sollten an der Rallye Dakar nicht teilnehmen.

Neben den körperlichen Anforderungen, die auf die Teilnehmer zukommen, spielen auch die finanziellen Voraussetzungen der Teilnehmer eine große Rolle. Es fällt nicht nur die durchaus kostspielige Anmeldung bei der Rallye Dakar an, sondern auch die Anreise und die Kosten, die während der Rallye entstehen. Dazu gehören solche für Transport, Werkzeug und Ersatzteile. Denn in den meisten Fällen sind die Teams auf sich allein gestellt und müssen auch Reparaturen selbstständig durchführen können. Das Sicherheitsteam des Rallye-Komitees springt nur selten und nur in besonders schweren Fällen ein.